Fashion Revolution

No one should die for fashion

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Sa 25. Apr 2020
MIchael Röttger

Am 24. April 2013 stürzte das neunstöckige Fabrikgebäude Rana Plaza in Bangladesch ein. Weit über 1 000 Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 2 500 wurden schwer verletzt. Sie arbeiteten für westliche Textilfirmen und waren gezwungen worden, zur Arbeit zu erscheinen, obwohl das Gebäude bereits wegen Einsturzgefahr gesperrt worden war. Am Jahrestag des Unglücks erinnert der heutige "Fashion Revolution Day" an die miserablen Arbeitsbedingungen in Bangladesch und anderen Länder, an das Leid der Menschen dort auch noch heute, weil kaum bis keine Entschädigungen gezahlt wurden und auch an die Mitverantwortung einer global kapitalistischen Textil- und Modeindustrie, die die Würde von Menschen und den Arbeitsschutz als lästig betrachtet.

Letztlich sind aber auch wir als Konsumenten mit unserem überbordenden Kleiderkonsum und unser Billig-Mentalität angefragt und gefordert, diesem exzessiven Verhalten ein Ende zu bereiten.

Wir sind es den Opfern von Rana Plaza- und nicht nur denen- schuldig!

Wilfried Hammers